Samstag, 20. Mai 2017

Aue Rietheim

Am Rhein in der Nähe von Rietheim ist seit dem Jahr 2014/2015 ein neues Naturschutzgebiet entschanden. In aufwändiger Arbeit wurde eine Fläche von 35 Hektaren renaturiert. Der Seitenarm Chly Rhy wird nun wieder vom Rhein durchströmt und bildet ein rund 1.5 km langes dynamisches Fliessgewässer. Typische Auenlebensräume wurde so wieder hergestellt. Spazierwege führen nun durch diese Auenlandschaft.







Freitag, 12. Mai 2017

Tibetanische Hängebrücke Carasc

In der Nähe von Bellinzona, der Hauptstadt des Kantons Tessin liegt eingebettet in den Hügeln die Tibetanische Hängebrücke Carasc. Die Brücke ist 270 Meter lang und schwingt rund 130 Meter über dem Boden und ist damit die längste Hängebrücke der Schweiz. Der Blick reicht in die Magadinoebene und die umliegenden Berge.

Ganz in der Nähe liegt die kleine Kirche San Bernardo, welche im 11./12. Jahrhundert erbaut wurde. Im Inneren sind noch gut erhaltene Fresken aus dem 14. und 15. Jahrhundert zu sehen.







Dienstag, 25. April 2017

Siem Reap

Ein letztes Mal schlenderte ich durch die Strassen von Siem Reap und tauchte so nochmals ins Alltagsleben der Stadt ein...besonders fasziniert hat mich der lokale Mark...da findet man so ziemlich alles, was man fürs tägliche Leben benötigt...
Nun heisst es aber, die vielen tollen Erinnerungen einpacken und wieder nach Hause zurück zu kehren. Die Zeit in Vietnam und Kambodscha war sehr beeindruckend. Viel Neues und Unbekanntes habe ich gesehen und erlebt und kehre ein grosses Stück zufriedener in meinen Alltag zurück.























Sonntag, 23. April 2017

Tonle Sap

Mit dem Tuk Tuk liess ich mich rund 30 Kilometer nach Kompong Phluk am Tonle Sap (bedeutet grosser See und ist auch der grösste Binnensee Südostasiens) fahren. Der Tonle Sap ist einer der fischreichsten Seen. Jetzt, im April, ist der Wasserstand sehr niedrig. Während des Monsums wächst der See aber um ein Vielfaches, so dass auch die Häuser, welche aktuell auf Stelzen stehen, im Wassser zu schwimmen scheinen.
Mit einem kleinen Motorboot fahre ich auf den See zum Floating Village, es gibt dort einen Supermarkt und auch eine Schule.
Ein Junge spielt auf dem Hausdach mit seinem Drachen...andere plantschen im Wasser oder helfen den Vätern beim Fischnetz auswerfen.




Ankor Wat und Ta Prohm

Mein Wecker klingelte bereits um vier Uhr in der Früh. Kurz danach wurde ich von meinem Tuk Tuk Fahrer vor die Tore von Ankor Wat chauffiert. Um 5 Uhr war dann Einlass. Noch in der Dunkelheit, mit Stirnlampe bestückt marschierte ich strammen Schrittes auf die linke Seite des Sees, welcher vor der Tempelanlage liegt. Von hier aus lassen sich alle fünf Türme sehen. Schnell stellte ich Stativ mit Kamera auf...geduldig wartete ich, bis das Vorglühen der Sonne den Himmel in ein kräftiges orange-rot verwandelte.
In der Zwischenzeit haben sich noch weitere Fotografen und nicht Fotografen eingefunden...etwas 10 Reihen mit Menschen haben sich gebildet...da hat sich für mich das frühe Aufstehen definitiv gelohnt.


Um die Zeit optimal zu nutzen, ging ich nach dem Sonnenaufgang zum Tempel Ta Prohm. Dies war für mich der interessanteste Tempel. Allerdings hat die Natur die gesamte Anlage fest im Griff. Bäume wachsten aus den Dächern, Wurzeln überwuchern die Tore.




Auf der Weiterfahrt stiess ich noch auf eine Gruppe von Affen. Vor allem die Kleinen waren putzig :)






Samstag, 22. April 2017

Ankor Wat und Ankor Thom

Eines der Pflichtlocations in Kambodscha sind sicherlich die Tempelanlagen in der Nähe von Siem Reap.
Mit einem Tuk Tuk liess ich mich zuerst zum Ankor Wat fahren. In der Mittagshitze war jede Treppe des Tempels eine Qual. Trotzdem erkundete ich den ersten der vielen Tempeln tapfer. Für den morgigen Sonnenaufgang musst ja schliesslich auch rekognosziert werden, wo ein guter Platz für ein Stativ sein könnte.





Anschliessend war die nächste Tempelruine an der Reihe - Ankor Thom. Ankor Thom bedeutet grosse Hauptstadt. Tatsächlich wurde sie Ende des 12. Jahrhunderts als neue Hauptstadt des Ankorreichs errichtet. Hier schienen die Treppen noch steiler und noch höher. Aber die Gesichtstürme übten eine so grosse Faszination auf mich aus, dass ich auch diese überwindete. Ein paar Mönche hielten sich in diesem Tempel zum Gebet auf. Die Moderne hat auch sie längst eingeholt.







Donnerstag, 20. April 2017

My Son

Zwischen dem 4. und 13. Jahrhundert entwickelte sich  an der Küste Vietnams die Cham-Kultur. Diese war der indischen Kultur sehr ähnlich und so wurde auch der hinduistische Glauben übernommen. Zu dieser Zeit entstand auch die Tempelanlage My Son. Die Bauart ist einzigartig, da keine Fugen verwendet wurden.
Allerdings wurde die Anlage während des Vietnamkrieges durch amerikanische Bomben zerstört.
Seit 1999 steht My Son auf der Liste von UNESCO als Weltkulturerbe. Der Wiederaufbau ist noch immer in vollem Gange.



Auf der Rückfahrt stoppte ich in einer Seidenfabrik. Da konnte ich von den Raupen über die verpuppten Seidenspinner bis zum Spinnen des Fadens und der fertigen Seide jedes Stadium sehen. Um das Garn zu gewinnen, werden die Puppen etwa am 10. Tag nach Fertigstellung des Kokons mit kochendem Wasser übergossen und so getötet. Der Spinnfaden wird vorsichtig abgewickelt und vor der Weiterverarbeitung sorgfältig gereinigt.