Sonntag, 22. April 2018

Cherry Blossom Hike

Die Sonne und die vielen blühenden Bäume lockten mich heute in die Natur. Auf einer knapp 12 km langen Wanderung wollte ich die Kirschblüten so richtig geniessen.

Startpunkt der Wanderung war der Bahnhof Liestal. Der Weg führte steil hoch bis zum Sichterenhof. Kaum aus dem Wald heraus blühten die vielen Kirschbäume. Über eine Wiese führte der Wanderweg in ein Tobel und anschliessend im Wald auf der anderen Seite wieder hoch. Vom Dorf Nuglar aus führte der Weg wieder steil hoch bis zum Waldrand. Von dort hatte ich eine Weitsicht in den Basler Jura. Oberhalb St. Pantaleion ging's weiter nach Büren und bis Ziefen. Von dort brachte mich ein Postauto wieder zum Startpunkt zurück.







Montag, 26. Februar 2018

Uganda

Mit einer Hilfsorganisation ging ich für zwei Wochen nach Uganda. Via Brüssel und Kigali landeten wir spät Abends in Entebbe. Dort wurden wir bereits von Fred und Isac, unseren Fahrer und Guide erwartet. In Kampala übernachteten wir in einem Guesthouse. Die Nacht war kurz und ungewohnt heiss.
Nach dem Frühstück fuhren wir durch sehr abwechslungsreiche Landschaft, vorbei an Tee und Reisplantagen und durch Weideland bis nach Busia. Ein erstes Treffen fand mit CaRNaC (Children at Risk National Collaboration of Christian Agencies Uganda) statt. Wir erfuhren bereits einiges über die Projekte in dieser Region.
So besuchten wir am anderen Tag ein Dorf, wo ein Bauer die Methode FGW (Farming God's Way) betreibt. Diese Methode kommt ursprünglich aus Simbabwe. Diese Methode setzt auf ständige Bodenbedeckung, weshalb die Erde nicht mehr so stark austrocknet. Organische Substanzen werden als Dünger eingesetzt. Aufs Pflügen wird verzichtet.
Um diese Methode zu vermitteln, werden Schulungen für die Bauern durchgeführt. Dies geschieht in Modellgärten, wo die Teilnehmer selber mitanpacken müssen.
Der Benefit ist, dass die Ernte grösser wird, so die Kinder nicht mehr in den Goldminen arbeiten müssen um Geld zu verdienen und stattdessen zur Schule gehen können.

In den nächsten Tagen besuchten wir verschiedene Familien.

Dann ging die Reise weiter nach Mbale und in ein Bergdorf im Mount Elgon National Park.

Auf der Weiterfahrt hatten wir eine Autopanne, gerade vor einer Schule, wo die 1500 Schüler Pause hatten. So wurden wir zur grossen Attraktion. Während der Wagen notdürftig repariert wurde, konnten wir der Schule einen Besuch abstatten. In eine Klasse waren 254! Schülerinnen und Schüler. Zum Teil mussten die Kinder zu fünft einen Schulbank teilen. Die Kinder waren sehr diszipliniert.




 Weiter ging die Reise in den Murchison Falls National Park. Hier konnten wir zwei Tage etwas ausspannen und die vielfältige Tierwelt bestaunen. Auf dem Nil fuhren wir mit einem Boot zum Namensgeber dieses Parks, den Murchison Falls.




Entlang am Lake Albert ging unsere Reise in südliche Richtung, über den Äquator, durch den Queen Elizabeth National Park bis nach Kabale. Hier besuchten wir verschiedene Wasserprojekte. Zusammen mit der Dorfbevölkerung werden Wassertanks erbaut, die Berghänge terrassiert und die Menschen in Hygiene und Familienplanung instruiert.

Am Ende der Reise gönnte ich mir noch ein Trekking zu den Berggorillas. Dieses war extrem anstrengend, aber das Erlebnis, dieser bedrohten Tierart so nahe zu kommen, entschädigte alle Mühe.

Und so ging eine sehr interessante Reise mit vielen tollen Begegnungen und noch mehr Eindrücken zu Ende.

Sonntag, 4. Februar 2018

Fotomarathon

An diesem Wochenende fand zum 3. Mal der städteübergreifende Fotomarathon statt. Diesmal waren wir nur zu Dritt. Jeder von uns durfte zwei Themen beisteuern. Die insgesamt sechs Themen mussten dann bildlich umgesetzt werden.

Ich steuerte die beiden Themen "Halb offen, halb zu" und "Shades of grey" bei.



Aus Bern kamen die Themen " Die Perspektive des Anderen" und "xxx by night"


 Und die Themen aus Hamburg waren "Quelle" und "Trampelpfade"

Am Sonntagabend tauschten wir die Bilder aus und beurteilten diese via Skype. Und so verging ein weiteres kreatives Wocheende. Ich freue mich bereits jetzt auf den nächsten Event :)

Sonntag, 14. Januar 2018

Winterwanderungen Davos und Flims

Wie schön ist es doch, im Schnee in den Bergen zu wandern oder Schneeschuh zu laufen...ich geniesse es immer wieder, wenn ich einen Tag über dem Nebel verbringen kann...


Flims


Davos


Sonntag, 31. Dezember 2017

Happy New Year



Wie schnell doch das Jahr 2017 vergangen ist. Kaum richtig angekommen müssen wir schon wieder tschüss sagen...
Für mich hatte das Jahr viele Höhen und Tiefen. Die Höhen haben mich beflügelt und so konnten auch die Tiefen gut überstanden werden.
Mit der Kamera war ich wiederum sehr oft unterwegs, so auf auf Reisen, Ausflügen in die nähere Umgebung, auf Wanderungen und Schneeschuhtouren oder an Fotoshootings. 

Den letzten Tag des Jahres verbrachte ich in der Atzmännig-Region auf einer Schneeschuhtour, von welcher die obigen Bilder stammen.

Für das neue Jahr gebe ich euch folgende Weisheit der Indianer mit auf den Weg:

Wenn du am Morgen aufstehst, dann sage Danke für das Morgenlicht, für dein Leben und die Kraft, die du besitzt. Sag Danke für deine Nahrung und die Freude, am Leben zu sein. Wenn du keinen Grund siehst, Danke zu sagen, liegt der Fehler bei dir.

Dienstag, 26. Dezember 2017

Chäserrugg

Der letzte Weihnachtstag versprach am Vormittag noch schönes Wetter. Also hiess es, früh aufzustehen und gut eingepackt in die Berge zu fahren. Dem Wetterradar nach, sollte es in der Ostschweiz/Toggenburg am längsten sonnig bleiben. Also fuhr ich bis Unterwasser. Von dort brachte ging's auf den Iltios und noch weiter hoch bis zum Chäserrugg. Da stapfte ich im Schnee zum Rosenboden. Die Aussicht liess mich nicht nur ins vernebelte Rheintal und auf den Walensee blicken, nein ich hatte eine Weitsicht zum Alpstein und Alviermassiv.
Wie die Wettervorhersage prophezeihte, zogen dunkle Wolken, die Schnee und Regen brachten, auf. Somit war es für mich wieder Zeit, den Heimweg anzutreten.





 

Sonntag, 24. Dezember 2017

Canada und Adler

Für eine gute Woche machte ich mich auf, um im Westen von Canada mein "Adlerglück" zu suchen. In dieser Zeit wohnte ich in einer kleinen Blockhütte, abseits der Zivilisation. Beste Gelegenheit, abzuschalten und neue Kräfte zu sammeln.
Bei Tagesanbruch stärkte ich mich jeweils mit einem kräftigen Frühstück und machte mich dann auf, an verschiedenen Stellen nach den majestätischen Weisskopfadlern Ausschau zu halten. Die sehr scheuen Tiere liessen sich zuerst aus einiger Distanz beobachten. Je länger ich mich in ihren Revieren aufhielt, umso näher kam ich den Tieren. Immer wieder konnte ich verschiedene Szenen fotografisch festhalten.






Besonders beeindruckend war, wenn so zwei Meter Flügelspannweite lautlos an mir vorbeiflogen :)

Die jungen Weisskopfadler sind bis ins Alter von 4-5 Jahren braun, die Federn an Kopf und Schwanz werden erst danach weiss. 

Natürlich sass ich nicht den ganzen Tag bei den Adlern, nein, ich unternahm verschiedene Wanderungen oder Schneeschuhtouren.





Die letzten beiden Urlaubstage verbrachte ich in Vancouver. Was gibt es Schöneres, wie an einem kalten Wintermorgen eine Fehrradtour zu machen? Deshalb leihte ich mir ein Bike aus, mit welchem ich die Stadt unsicher machte.



Und dann war es bereits wieder Zeit, nach Hause zu fliegen.