Dienstag, 1. August 2017

Wanderung zum Jörisee

Am heutigen Nationalfeiertag der Schweiz nutzte ich den Tag für eine Wanderung. Früh morgens fuhr ich vom Unterland via Davos zum Flüelapass. Vom Parkplatz Wägerhus startete die Wanderung. Ein schöner, gleichmässig ansteigender Weg über Alpweisen an Kühen vorbei brachte mich zu einer Wegscheide. Ich entscheide mich für die Abzweigung nach links.
Von hier aus sehe ich auf den Flüelapass und ins Tal, ein Wahnsinnsausblick!





Etwas später wurde der Weg etwas steiler und steiniger. Ein Murmeltier stand mir Modell.




Und dann konnte ich mich kaum mehr satt sehen. Auf der Jöriflüälafurgga auf 2723 Meter war der Blick einfach atemraubend...



Ein steiler Abstieg stand mir nun bevor. Eine kurze Strecke war der Fels mit Seilen versehen, was den Abstieg etwas erleichterte.



Die Wanderroute führte an den Seen vorbei. Bei Jöribach sah ich in ein weiteres Tal.


Der Weg wurde langsam wieder etwas steiler und führte an einem weiteren, namenlosen See vorbei.





Ein weiterer steiler Anstieg auf 2787 Meter über die Winterlücke liess mich nochmals arg ins Schwitzen kommen. Aber die Blicke zurück liessen mich die Anstrengung sofort wieder vergessen.
Über Geröll ging es nun wieder in Richtung Flüelapass steil abwärts, bis zur Wegscheide, wo ich das letzte Stück retour zum Auto nehme. 




Sonntag, 30. Juli 2017

Kurzwanderung auf den Lägern

Für den heutigen Tag war eine Kurzwanderung in der näheren Umgebung geplant. Von Regensberg aus ging ich zuerst in Richtung Boppelsen am Wandrand entlang. Ein Wanderweg führte mich bis zur Hochwacht.
Eigentlich wollte ich ein Rundweg gehen, doch irgendwie verpasste ich die Abzweigung, so dass ich statt dessen auf dem Grat in Richtung Baden marschierte. Zwischen den Bäumen sah ich, dass der Himmel sich dunkel verfärbt hatte. Da ich nicht in ein Gewitter kommen wollte, entschied ich mich umzukehren. Von der Hochwacht nahm ich einen Waldweg, welcher mich zurück an den Ausgangspunkt brachte.


Mittwoch, 19. Juli 2017

Wanderung zum Berggasthaus Äscher

Nach Feierabend traf ich mich mit ein paar Kolleginnen und Kollegen zu einer after-work-Wanderung.
Mit den Autos fuhren wir bis in die Nähe von Weissbad, von wo wir unseren Fussmarsch starteten.

Im Berggasthaus Äscher wurden wir mit der Spezialität des Hauses, einer Rösti verwöhnt. Während wir am essen waren, zog ein heftiges Gewitter mit Sturmböen, Blitz und Donner auf. So mussten wir noch einige Zeit ausharren, bis wir grad noch knapp vor dem Eindunkeln den Rückweg antreten konnten. Der Wanderweg war schon beinahe zu einem Bach geworden, bis ich wieder im Tal war, wurde ich trotz Regenschutz klitsch nass.

Sonntag, 16. Juli 2017

Wanderung Braunwald

Schönes Wetter war angesagt...Zeit, erneut die Wanderschuhe an die Füsse zu schnüren und loszumarschieren...Diesmal verschlug es mich ins Glarnerland, besser gesagt nach Linthal. Mit der Zahnradbahn wurde ich bequem ins autofreie Braunwald transportiert. Dort folgte ich zuerst dem Panoramaweg, welcher mich in stetiger Steigung zum Kneugrat führte.
 Blick auf den Oberblegisee
 Weiter führte der Weg zum Gaumen. welcher auf 1901 Metern liegt. Nach einer Stärkung folgte ich dem steilen Zickzack-Weg auf den Gaumengrat, welcher auf 2051 Meter liegt. Von hier aus hatte ich einen wunderbaren Ausblick auf die Eggstöcke, den Bächistock, zum Vrenelisgärtli auf der einen Seite und die vielen weiteren Bergspitzen auf der anderen Seite. Was mich am meisten verwunderte, ich war ganz alleine hier oben...keine weitere Menschenseele war zu sehen :)


 Eggistöcke, 2449 Meter
Dann war es wieder an der Zeit, dem Wanderweg nach Braunwald zu folgen und mit der Bahn aus den Ausgangspunkt in Linthal zu fahren.

Sonntag, 11. Juni 2017

Fotomarathon

In verschiedenen Städten werden Fotomarathons angeboten. Am Morgen werden die Themen bekannt gegeben, dann haben die Teilnehmer meist den ganzen Tag Zeit, die Themen fotografisch umzusetzen, bis die Bilder abgegeben werden müssen.
Etwas anders verlief der Fotomarathon, an welchem ich teilnahm. Zusammen mit Reisekolleginnen haben wir beschlossen, einen Städte-übergreifenden Marathon zu veranstalten.
Jede von uns konnte zwei Themen einreichen, diese wurden bis am Freitagabend bekannt gegeben. Am Samstag und Sonntag (also einen Tag länger wie bei den offiziellen Veranstaltungen) hatten wir dann Zeit, die Themen zu fotografieren. Am Sonntag um 17 Uhr wann dann Abgabetermin.

Am Samstag Morgen begab ich mich zuerst nach Oerlikon, wo vom blauen Turm aus die Spiralentreppe ablichten wollte. Auf dem Turm oben angekommen stellte ich jedoch fest, dass ich die Treppe gar nicht sah, da dass Innere des Turmes fest war. Also musste für das Thema "Vogelperspektive" eine andere Location her...ganz in der Nähe lag der MFO Park, wo eine Stahlkonstruktion mit Ranken überwachsen steht. Von da oben konnte ich dann das erste Thema umsetzen.

So ein Marathon kann ganz schön stressig werden...nicht immer kann das Thema, wo wie es im Kopf geplant wurde, auch tatsächlich umgesetzt werden. So ist es auch mir ergangen...und so gab es dann auch ganz schön durst, welcher gestillt werden musste. Gleichzeitig konnte ich so das 2. Thema "laut und still" umsetzen.


Am späteren Nachmittag wurde das 3. Thema "Licht und Schatten" realisiert. Bei wunderschöner Lichtstimmung erzeugte ich ein Schattenbild. Die Sonne liess das ganze Bild in warme Farben tauchen. Da ich mir jedoch zum Ziel gesetzt hatte, dass die einzelnen Themen auch zueinander passen sollten, musste ich schweren Herzens dem Bild die Farben entziehen.


Das 4. Thema lautete "vom Dunkel ins Licht". Die Idee, welche ich im Kopf hatte war, dass ich eine Person in einer Unterführung fotografiere, wenn diese nach draussen in die Helligkeit schreitet. Doch dann musste ich feststellen, dass sämtliche Unterführungen in meiner Nähe hell beleuchtet werden (was ich ja sehr gut finde, da ich in der Dunkelheit nur ungern durch dunkle Zonen gehe). Also musste ein neuer Plan her...ein Torbogen bei einer Burg verschaffte Abhilfe.


Und dann durfte ich noch meine beiden Lieblingsthemen der Runde umsetzen. Für "alles rund" kamen zwei Glaskugeln und ein Lochblech zum Einsatz. Ich musste recht lange pröbeln, bis ich mit meiner Bildkomposition und der Belichtung zufrieden war.


Das letzte Thema "rot" war für mich klar, da muss eine rote Blume zum Einsatz kommen. Auf den Feldern blühen aktuell die Mohnblumen, doch die werden schon zuhauf abgelichtet...ich wollte etwas Spezielleres kreieren...so schlenderte ich durch den Markt und kam schlussendlich mit einer wunderschönen roten Rose nach Hause. Diese positionierte ich so, dass sie vorteilhaft verewigen konnte. Mit Hilfe von ein wenig Wasser konnte ich noch einen zusätzlichen Effekt erzeugen. So wurde dieses Bild zu meinem absoluten Lieblingsbild des Tages.


Bewusst beschränkte ich mich auf die Farben schwarz-weiss-rot und konnte so die verschiedenen Themen gut miteinander verbinden...


Samstag, 20. Mai 2017

Aue Rietheim

Am Rhein in der Nähe von Rietheim ist seit dem Jahr 2014/2015 ein neues Naturschutzgebiet entschanden. In aufwändiger Arbeit wurde eine Fläche von 35 Hektaren renaturiert. Der Seitenarm Chly Rhy wird nun wieder vom Rhein durchströmt und bildet ein rund 1.5 km langes dynamisches Fliessgewässer. Typische Auenlebensräume wurde so wieder hergestellt. Spazierwege führen nun durch diese Auenlandschaft.







Freitag, 12. Mai 2017

Tibetanische Hängebrücke Carasc

In der Nähe von Bellinzona, der Hauptstadt des Kantons Tessin liegt eingebettet in den Hügeln die Tibetanische Hängebrücke Carasc. Die Brücke ist 270 Meter lang und schwingt rund 130 Meter über dem Boden und ist damit die längste Hängebrücke der Schweiz. Der Blick reicht in die Magadinoebene und die umliegenden Berge.

Ganz in der Nähe liegt die kleine Kirche San Bernardo, welche im 11./12. Jahrhundert erbaut wurde. Im Inneren sind noch gut erhaltene Fresken aus dem 14. und 15. Jahrhundert zu sehen.